Hand angelegt

 

 

Geldprobleme kannte Sarina Müller offensichtlich keine. Die Polizei findet viel Bargeld in ihrer Wohnung. Man steht vor einem Rätsel, denn es handelt sich ausschliesslich um Zwanziger- und Fünfzigerscheine.
Lena Bellmann nimmt die Ermittlungen auf, durchforstet systematisch Sarina Müllers Leben. Bald stösst sie auf Verdachtsmomente, die Richtung Inzest weisen. Dann findet sie in einer Jeanshose des Opfers eine Eintrittskarte für ein Pornokino und auf ihrem Laptop - unter den Favoriten gespeichert - diverse Sites mit erotischen Chatrooms.

Auf Jennys Laptop taucht Lena ein in die Welt der Schmuddelerotik, stösst auf Widerlichkeiten und schreckliche Perversionen. Als sie anonym auf ein im Internet für Geld gehandeltes Video aufmerksam gemacht wird, auf dem Sarinas Ermordung gezeigt wird, handelt sie. Sie spannt einen zwielichtigen Journalisten ein und legt einen Köder im Chatraum aus. Der Gesuchte beisst an. Lena ahnt allerdings nicht, dass auch er seine Nachforschungen betreibt.

Andere ungeklärte Morde in verschiedenen europäischen Ländern weisen zahlreiche Ähnlichkeiten auf. Ermittler und Ermittlerinnen aus Rotterdam, Frankfurt und Kopenhagen setzen sich in Bern mit Lenas Team an einen Tisch. Die ausgewerteten DNS-Spuren bringen Klarheit: es handelt sich in allen vier Fällen um ein und denselben Täter.

Als Lena die Zusammenhänge erkennt und den Täter identifiziert, ist Tochter Jenny jedoch bereits in grosser Gefahr. Und auf der einschlägigen Website wird ein neues Video angekündigt.


 
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